Wieder erhängte Hunde entdeckt
Am 2.6.2009 wurden wieder einmal zu Tode gequälte Hunde in Mallia/Kreta, in der Nähe der archäologischen Ausgrabungsstätte, gefunden.
Die Tiere wurden von der Fotografin Jane Hiltebrand, im Stadium fortgeschrittener Verwesung, erhängt aufgefunden, mit verdrehtem Strick, was ein Beweis dafür ist, dass die Tiere versuchten, der Qual des Erhängens zu entkommen.
Frau Koretza Vlastou, die Verantwortliche für das mit finanziellen Mitteln geförderte Kastrationsprogramms, sagt in der Sendung zougla.gr , dass sie als Tierschutzorganisation für jeden Hinweis auf die Person des Täters, eine Belohnung aussetzen.
Frau Anastasia Bobolaki, Mitglied des Panhellenischen Koordinationsausschusses von 100 Tierschutzvereinen, erklärte, dass sie, anlässlich der letzten Vorkomnisse auf Kreta, einen Brief an die zuständigen Minister und die Medien schicken werde.
Bemerkenswert ist das Ersuchen Frau Bobolakis um eine sofortige Benachrichtigung der zuständigen EU-Kommissare, für unser Land ein Boykott zu erlassen, was die Tierquälerei in Griechenland betrifft.
Was das Strafausmaß in der griechischen Rechtssprechung im Fall der Tötung und dem Quälen von Tieren betrifft, so ist dieses lächerlich.
Das Höchstausmaß einer Haftstrafe beträgt gerade einmal 6 Monate.
Traurig ist auch die vollkommene Gleichgültigkeit der Polizei Nachforschungen anzustellen und Beweismaterial vorzulegen, sowie das gänzliche Fehlen von Interesse seitens des Ministeriums.
Wir bitten Sie um Unterstützung!
Griechenland lebt viel vom Tourismus. Wir wurden von griechischen Tierschützern gebeten, Sie/Euch auf eine Petition hinzuweisen, in der gefordert wird, das sich die Zustände für die Tiere bessern, oder man griechenland als Urlaubsziel nicht mehr in Erwägung zieht.
Über diesen Link können Sie eine Protestmail an die Regierung senden.



